Dank meines kleinen Schatzes, muss ich diese weltbewegende Grenzüberschreitung nicht allein überstehen, sondern bin in der Gesellschaft der drei Hobbitze und geniesse einen schönen Ausblick auf eine traumhafte Landschaft...
Blog-Archiv
Dienstag, 25. August 2009
Abschied von der Jugend
Dank meines kleinen Schatzes, muss ich diese weltbewegende Grenzüberschreitung nicht allein überstehen, sondern bin in der Gesellschaft der drei Hobbitze und geniesse einen schönen Ausblick auf eine traumhafte Landschaft...
Sonntag, 23. August 2009
Neuseeland die Zweite

Geburtstag !
Zum meinem Glueck habe ich von meinem kleinen Schatz natuerlich was ganz tolles bekommen – einen Flug nach Wellington und 10 Tage nur mit ihm und den Rest der Bande, die sich dort, dank der Kontaktfreudigkeit des Gesamtkoerpers in Lichtgeschwindigkeit vermehrt. Leider hat das Wetter nur weniger mitspielen wollen, somit wurden meine wasserfesten Stiefel
erstmal richtig eingelaufen. Die ersten Tage wurde ich erstmal allen Freunden, Bekannten und Schuetzlingen…Robert betreut dort Jugendlich… vorgestellt und dann durch die kleine Stadt Wellington gefuehrt. Am Tag meines Geburtstags haben mich die Geburtstags- Hobbitze aufgeweckt mit vielen tollen Geschenken sowie einer groszartigen Torte und gesungen haben sie auch ;) Solange sich Robi mit seinen Schuetzlingen tags ueber beschaeftigt hat, habe ich die Gegend erkundet und einige Schnappschuesse gemacht, waehrend der Hund des Hostels, mein treuer Begleiter und Robisocken-napper mich durch die Busche zerrte. Natuerlich haben wir uns durch das Wette nicht nehmen lassen auch etwas durch die Gegend zu reisen…unser erstes Ziel war MORDOR oder auch die Wolke um Mordor, da ich leider nichts anderes sehen konnte…. ☹ Nach einer aufregenden Fahrt auf dem ‘forgotten Highway’ …ich weisz nun warum der so heiszt…da man da solange von einer Kurve in die andere schwenkt, dass man glatt vergisst wie es ist geradeaus zulaufen….und meinem Magen tat das auch nicht gut. Wenigstens hatte einer Spasz und zwar Robert, der wie ein kliener Junge hinterm Steuer sass und um das Bild zu perfektionieren nur noch ‘brummm brumm’ sagen musste. Nach einer tollen Nacht in einem Doppelbett in einem sehr religoesen Haus- wir haben behauptet (wir waeren schon verheiratet, sonst haetten
wir wohl Einzelzimmer nehmen muessen) und einer ausgiebigen Diskussion am Fruehstueckstisch mit einem neuseelandischen Bauernpaar ueber die Nuetzlichkeit von einem Geschichts-Politik und Soziologie Studium haben wir uns dann am naechsten Morgen zu einem Berg aufgemacht, der sich etwas weniger hinter einer Wolke versteckte…der Mount Taranaki (diese Namen muss ich immer wieder googlen). Und haben einen voellig schwarzen Strand gesehen und das alles innerhalb von weniger als 48 Studen…Neuseeland ist einfach klasse. Wieder in Wellington angelangt, haben wir uns am naechsten Tag auch gleich auf unseren ersten Tracking Trip gemacht. Voellig motiviert und nichts ahnend war Robert so motiviert, dass er meinte “Ach Schatz ich kann allein unsere Sachen in einem groszen Rucksack tragen, ich bin doch der Mann.” (*grunz)
Auf dem Nachhauseweg habe ich dann noch 7 Studen Aufenhalt in Christchurch gehabt. Um 7 Uhr frueh kam ich an und ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, dass es keine gute Idee war den Regenschirm mit dem Rucksack abzugeben. “nun bin ich schon mal da, nun muss ich auch die Stadt sehen!’ dachte ich mir und nahm im Regen den Buss Stadt innwaerts. Meine Hartnaeckigkeit sollte belohnt werden ab um 10 kam die SOnne raus und ich hatte einer der schoensten Studen in Neuseeland. Eine kleine Anzeige, die ich beim verspeisen eines Lachsbroetchens fand zeigte mir den Weg zu einem nah gelegenen Aussichtspunkt von dem aus man fast die ganz Suedinsel bewundert konnte.
Seht selbst! →
Sonntag, 9. August 2009
Wer sich beschwert ist raus!!!
Wer es noch nicht durch mich oder den Buschfunk erfahren hat…ich wurde nach drei Tagen gefeuert oder bin gegangen...so genau kann ich das auch nicht sagen, da ich nachdem ein Kollege zu mir meinte ich solle erstmal für heute nach Hause gehen ich ihn versichert habe nicht mehr wieder zukommen. Nach drei Tagen Beschimpfungen, Tyrannei und Stichelein durch den Chef habe ich ihm doch, nett wie ich immer bin, gesagt, dass ich nur ordentlich arbeiten kann, wenn ich nicht ständig von hinten ‚angefeuert’ werde und man mir auch eine vernünftige Einweisung in das Geschäft gibt. Leider habe ich, nach 15 Minuten zuschauen, wie das Geschäft läuft und der Aufforderung des Chefs „Und nun mal drauf los“, ohne mir auch nur ein wenig zu erklären, was verkauft wird, wie getütet wird und wie die Kasse funktioniert, mir doch in drei Tagen drei Fehler erlaubt. Ich habe
1. was falsche in die Kasse eingeben,
2. den Chef um Erklärung gebeten und
3. ihm gesagt, dass ich nicht alle 5 Minuten als 'blöd' beschimmpft werden möchte….
schwup di bub war ich draußen.
Da ich weiß, dass man Kunden nicht warten lässt, wenn man gerade die Angestellten zur Sau macht, am Anfang Erwartungen beiderseits austauscht und ich (trotz ständigen sagen ich könnte das nicht) rechnen kann…
tat meinem Stolz diese Konsequenz weh, aber kam meinem Gemüt doch ganz recht…
Wie mir meine Kollegen später bestätigten, hatte ich es sogar noch länger als meine Vorgängerinnen ausgehalten, aber warum bin ich den in Australien???…bestimmt nicht um mir von einem Bäcker sagen zulassen, dass ich die Kunst der Zahlen nicht beherrsche…anscheinend ist die Info über eine letzte Arbeitstelle untergegangen, nachdem er meinen Freudschen Versprecher entdeckt hat…typisch Mann…
Leider habe ich schon so einige Horrorgeschichten über die Behandlung der internationalen Arbeiter gehört und habe nicht mehr viel Hoffnung, einen netten Vorgesetzten zu finden. Dennoch werde ich nächsten Mittwoch in der Firma meiner japanischen Mitbewohnerin anfangen Ware einzupacken und wenn die gutmütige A. es dort aushält, muss dort ein angenehmes Arbeitsklima herrschen. Es ist zwar kein Job bei dem ich akademisches Wissen anwenden muss, aber da ich nun ende September endlich Besuch von meiner kleinen Schwester bekomme (JUHUHUHU) brauche ich etwas Geld damit wir Sydney unsicher machen können
