Sonntag, 9. August 2009

Wer sich beschwert ist raus!!!

Wer es noch nicht durch mich oder den Buschfunk erfahren hat…ich wurde nach drei Tagen gefeuert oder bin gegangen...so genau kann ich das auch nicht sagen, da ich nachdem ein Kollege zu mir meinte ich solle erstmal für heute nach Hause gehen ich ihn versichert habe nicht mehr wieder zukommen. Nach drei Tagen Beschimpfungen, Tyrannei und Stichelein durch den Chef habe ich ihm doch, nett wie ich immer bin, gesagt, dass ich nur ordentlich arbeiten kann, wenn ich nicht ständig von hinten ‚angefeuert’ werde und man mir auch eine vernünftige Einweisung in das Geschäft gibt. Leider habe ich, nach 15 Minuten zuschauen, wie das Geschäft läuft und der Aufforderung des Chefs „Und nun mal drauf los“, ohne mir auch nur ein wenig zu erklären, was verkauft wird, wie getütet wird und wie die Kasse funktioniert, mir doch in drei Tagen drei Fehler erlaubt. Ich habe

1. was falsche in die Kasse eingeben,

2. den Chef um Erklärung gebeten und

3. ihm gesagt, dass ich nicht alle 5 Minuten als 'blöd' beschimmpft werden möchte….

schwup di bub war ich draußen.

Da ich weiß, dass man Kunden nicht warten lässt, wenn man gerade die Angestellten zur Sau macht, am Anfang Erwartungen beiderseits austauscht und ich (trotz ständigen sagen ich könnte das nicht) rechnen kann…

tat meinem Stolz diese Konsequenz weh, aber kam meinem Gemüt doch ganz recht…

Wie mir meine Kollegen später bestätigten, hatte ich es sogar noch länger als meine Vorgängerinnen ausgehalten, aber warum bin ich den in Australien???…bestimmt nicht um mir von einem Bäcker sagen zulassen, dass ich die Kunst der Zahlen nicht beherrsche…anscheinend ist die Info über eine letzte Arbeitstelle untergegangen, nachdem er meinen Freudschen Versprecher entdeckt hat…typisch Mann…

Leider habe ich schon so einige Horrorgeschichten über die Behandlung der internationalen Arbeiter gehört und habe nicht mehr viel Hoffnung, einen netten Vorgesetzten zu finden. Dennoch werde ich nächsten Mittwoch in der Firma meiner japanischen Mitbewohnerin anfangen Ware einzupacken und wenn die gutmütige A. es dort aushält, muss dort ein angenehmes Arbeitsklima herrschen. Es ist zwar kein Job bei dem ich akademisches Wissen anwenden muss, aber da ich nun ende September endlich Besuch von meiner kleinen Schwester bekomme (JUHUHUHU) brauche ich etwas Geld damit wir Sydney unsicher machen können


1 Kommentar:

Melinda hat gesagt…

Oh JA !! ich will im IKEA arbeiten :) Mal schauen wie es diesen mittwoch wird...nächste Woche geht es ehe dann erstmal nach Neuseeland :) :) :) Geburtstag feiern :)

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