"Nie wieder"...
dachte ich.Schon 36 Stunden auf den Beinen und die Schlange vor dem Zoll bewegte sich nur alle 10 Minuten um einen Schritt.
Als ich die Reise nach Kambodscha plante, hatte meine Sparsamkeit, die man sich als Studentin so angeeignet, mich dazu getrieben den billigsten Weg nach Kambodia zu wählen. Aber dieser war auch der längste und spätestens an der Grenze zu Kambodscha wusste ich auch, dass es der anstrengenste Weg war den ich wählen konnte. Ein Freund hatte uns schon vor dem Genzübergang und den Betrügereien dort gewarnt und gesagt, dass es anstrengend sein würde nicht in einer der Touristenfallen zu tappen. Aber die langen Wartezeiten dort in der Sonne hatte er nicht erwähnt, sonst wären wir eventuell nicht gleich vom Flieger in Bangkok in den Bus nach Siem Reap gestiegen. So haben wir fast jede unfreiwilligen Zusatzkosten verhindern können von der uns berichtet wurde, aber leider gibt es immer was neues. So einiges haben wir also dennoch mitgenommen. Die unseren Freunden noch unbekannte Masche war: die Leute einfach ein paar Kilometer vor der Grenze abzusetzt, damit diese gezwungen sind ein TukTuks bis zu Grenzübergang zu mieten. Das wir kein Passbild für uns dabei hatten, hat uns auch nur 5$ extra Trinkgeld für die Brusttasche des Beamten gekostet. Die Schlange vor den Zollbeamten zu umgehen hätte uns dann nur noch 10 $ gekostet, aber das war uns doch zu teuer. Irgentwann ist dann aber auch mal Schluss mit lustig!
So haben wir wenigstens ein paar gute Tips von den Mitleidenden in der Schlange mitnehmen können, die uns daran hinderten mit einen Shuttel zu einem überteuerten Bus zugelangen. Stattdessen teilten wir uns ein Taxi nach Siem Reap mit zwei anderen Reisenden. Zwar hat uns dieser dann an der Stadtgrenze an zwei TukTukfahrer verkauft, die dachten sie könnten ein Geschäft machen, indem sie uns an ein Hostel ihrer Wahl weiterverkaufen, aber kam es dabei zu einem glücklichen Vorfall. Da einer von beiden nicht glauben konnte, dass wir bei einer Freudin blieben, rief er diese an, um sich zu vergewissern...so dass mein Problem unserer Freudin zu erreichen von ganz alleine gelöst wurde und wir direkt zu ihr gefahren wurden. Unser Trinkgeld hat seinen Verlust nicht wieder gut machen können, aber uns hat ja auch keiner gefragt, wo wir hin wollen.