Wir zahlten nur 15 Dollar kamen aber auch dann am falschen Hotel an. Dies war aber nicht ein Trick des Taxifahrers, sondern des Hotels, welches sich einfach die Internetseite des wahren Springhotel lieh, um solche Touris wie uns an zu locken. Da aber der Standort und das Hotel der Hammer waren...(Hammer im Sinne von authentisch) haben wir uns nun entschieden hier zu bleiben und in der Altstadt von Hanoi die nächsten drei Nächte zu verbringen.
Läuft man durch die Straßen kommt man sich vor wie in einem Film bei dem der Gute den Bösen gerade durch eine fern östliche Stadt jagt. Man denkt sich dann wie fern doch dies Kultur ist.
Die Altstadt von Hanoi ist laut, eng, voll und stinkend. Anstelle von Autos fahren hier alle mit Moped durch die engen Gassen, hupen und drängeln sich auch durch die kleinste Ritze zwischen Dir und dem Marktständen. Wie Ameisen tummeln sich die Fahrer durch die Straßen und ab und zu versucht sich eine Radfahrerin mit einem Spitzhut und ihrem Porzellanstand auf dem Rad noch durch zu schlängeln.
Ho Chi Minh
Das die Jungs einen der berühmtesten kommunistischen Freiheitskämpfer sehen wollten war klar und warum sollte ich nicht auch einen Blick auf eine völlig verblasste über 40 Jahre alte Leiche werfen. Und schon sollte ich das zweite Mal an meine Kindheit erinnert werden. Zu Ehren des alten Onkel Ho, der Vietnam zur Freiheit führte wobei die Bürger Vietnam dann auf Eigentum verzichten mussten, sollten wir nun auch alle gleich sein. Im Entenmarsch und Zweierreihen, Arme schon stramm an der Seite gehalten und mucksmäuschen still wurden wir an der Wachgarde vorbei geführt um dann eine halbe Minute in einem dunklem Raum um die Leiche des Onkels herum zulaufen. Was man nicht alles für etwas Geschichte tut. Naja nun kann ich behaupten, dass ich Ho Chi Mihn getroffen habe auch wenn dies 40 Jahre nach seinem Tod war.
Als Student muss ich mir natürlich die Universität Hanois anschauen. Zwar war es nicht die aktuelle Uni, sondern die aus dem 15 Jh. oder das was nach den Wüten der Franzosen wieder hergestellt wurde und wo sich die Reichen die Lehren des Konfuzius aneignen konnten.


Im Großem und Ganzen kann ich nur sagen, dass mir die Reise hier nach Australien viel gebracht hat. Ich habe nicht nur meine Grenzen beim Englisch erweitert sondern auch meine persönlichen. Es ist doch viel schwerer als ich erwartet habe einObwohl ich doch so einige lustige und peinlich
D

