Mittwoch, 1. Februar 2012

Mumbai

Mumbai ist anders als die anderen großen Städte die ich in Indien besucht habe. Noch westlicher und toleranter. Obwohl draußen auf den Straßen ein Hektik herrscht als müssten alle schnell von A nach B kommen, lässt man sich am zentralen Büro für Reservierung der Bahn sehr viel Zeit. Wir kamen zwar sehr schnell ran und die Ticket waren auch schnell ausgestellt, aber nach dem wir unsere Pässe kopiert haben (eine Kopie des Passes muss man immer dabei haben, das wussten wir natürlich nicht) waren wir die ersten in der Schlange...aber auch die einzigen am Schalter, denn den die Dame hinter der Scheibe war weg. Sie kam auch wieder, nach dem Sie ihren Einkauf erledigt hatte. Auch solche Wartezeiten müssen wir uns nun einstellen.

Da sich der Preis unseres Hostels tagsüber nicht änderte, wechselten wir nach dem Besuch des Zugbahnhofes in ein anderes Hostel, eines der Heilsarmee.
Unser Schlafzug sollte erst am nächsten Abend um 23 Uhr die Stadt verlassen und so verbrachten wir die restliche Zeit mit Sightseeing --- und wir waren die Attraktion. Eine halbe Stunde sitzen am Gate of India hätte uns ein vermögen eingebracht, wenn wir uns mit den Fotografen dort auf eine Beteiligung von 5 % verabredet hätten. Denn wir wurden mit Alt und Jung, Schön und Hässlich, Arm und Reich und mit vielen und einzelnen Einheimischen abgelichtet. So ist es in Indien... man bekommt nicht nur was zu sehen man wird auch gesehen.

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