Schon nach 30 Minuten in einem authentisch vietnamesischem öffentlichen Bus waren die Akkus, die wir auf der Insel aufgeladen hatten wieder runter. Versucht man durch die Reihen solch eines Busses durch zukommen bleibt sogar ein Persönchen wie ich ständig mit dem Becken hängen und kann sich gerade nur so bis zu den gewünschten Platz durch quetschen.
Somit kam uns ,das im Vergleich zu Hanoi verschlafene Städtchen Ninh Binh gerade recht. Und hier sollte auch Vietnam mal endlich seine landschaftlichen Schönheit zeigen. Einen Tag lang fuhren wir mit gemieteten Auto und Fahrer durch die Umgebung der Stadt. Das Auto konnte nicht unangemessener gewählt sein...es war ein dicker schwarzer Jeep mit getönten
Scheiben, so dass beim Durchqueren der engen kleinen Gassen mit den halb zerstörten und veralteten Häuschen, wir nicht mehr wussten was auffälliger gewesen wäre: ein Haufen Langnasen auf einen Karren der von einem Wasserbüffel gezogen wird oder unser Auftreten als Superstars mit Bodyguard. Wir machten eine Bootstour, bei der die Ruderinnen mit den Füßen rudern, besuchten einen Tempel der gerade als Filmschauplatz diente und stiegen 500 Treppen hinauf und wieder runter um die grüne Seite des Landes kennen zu lernen....ein gelungener Tag bis auf das schlechte Wetter, was uns seit Hanoi verfolgt.

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