Kambodscha ist vom Wesen doch nochmal ganz anders als Vietnam, was auch der Grund war, warum wir länger als geplant in Siem Reap geblieben sind. Statt uns voreiglig in das westliche Getümmel von Bangkok zu stürzen, wollten wir uns etwas mehr Zeit für die vergangenen südöstlichen Kultur nehmen, um diese in ihrer eigenen Geschwindigkeit zu geniessen.
Angkor haben wir uns an drei verschiedenen Tagen angeschaut. Einmal, weil es so groß und beeindruckend ist, dass man mehr als nur eine Reise braucht, um es im Ganzem zuentdecken und zum Anderem, weil die Hitze und die Größe des Parks es auch kaum möglich macht, dort an einem Tag durch zu rennen. Die Tempel sind zum Teil gut erhalten oder wieder errichtet worden, sodass man (wenn man nicht gerade in eine Tourigruppe läuft) einen Hauch von ganz alter Mystik zu spüren bekommt.

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