Montag, 1. März 2010

"Indien geniessen in vollen Zügen"

Einer der aufregendsten Zeiten in Indien waren die Zugfahrten. Nicht nur die schöne fremde Landschaft, die wir durch die Fenster beobachtet haben war aufregenden, sondern auch die netten Chaiteeverkäufer, die uns alle 5 Minuten in der Nacht mit ihren Weckruf „Chai, Chai, Chaitea“ uns aus den Träumen rissen, sorgten für große Aufregung in der Gruppe. Anders als in Vietnam ist das Reisen in Züge in Indien geräumiger...so geräumig, dass eine Menge Menschen hineinpassen und die Geräuschkulisse in der Nacht, so den ein oder andere Wald zersägte. Am Morgen danach wurden wir von der Morgentoilette einiger Inder überrascht ... nicht, dass diese in Zug stattgefunden hätte, sondern an den Gleisen. Somit strahlte uns nicht nur die Sonne vom Horizont an, sondern auch blanke indische Hintern, welche hinter der Stadtmauer, somit an den Gleisen, ihr Morgengeschäft erledigten....Ja Ja uns wurde ja gesagt, dass wir einiges Ungewöhnliches sehen werden …
Auch einige nette Menschen trafen wir auf der Reise mit dem Zug, wie Jungs, die Mädchen als Tiere bezeichneten, freundliche Mädchen mit denen wir nicht nur Informationen über Lebensstile in unseren verschiedenen Kulturen, sondern auch Schmuck und Emailadressen austauschten. Wir wurden zu Hochzeiten, in Schulen und zu traditionellem Essen eingeladen.
Verhungern kann man in diesen Züge nicht, da zu dem Chaitee auch Chips und Snacks und richtige Mahlzeiten angeboten werden, welche von unseren Mägen erstaunlicherweise gut vertragen wurden.
(Nur mal am Rande: das einzige Mal, dass ich mir auf dieser Reise den Bauch verdorben habe, war bei BurgerKing auf dem Bangkoker Flughafen.)

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